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{Rennberichte Saison 2006}
Wir danken allen unseren Sponsoren für die Unterstützung in der Saison 2006, die trotz allen Schwierigkeiten zu einem unerwarteten guten Ergebnis geführt hat!
Bei der Nordbayerischen ADAC-Meisterschaft im Autocross belegte Achim Krautzberger den ersten Platz und wurde
Nordbayerischer Meister im Autocross
Das erste Rennen in Schlüchtern musste ich leider noch ausfallen lassen, da die Abstimmung des Fahrwerks gravierende Fehler aufwies. Christoph schlug sich wacker durch und konnte die ersten Punkte auf seinem DM-Konto verbuchen.
Das zweite Rennen in Klosterfelde bei Berlin verlief nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Durch Fahrwerksprobleme (immer noch!) auf der "Buckelpiste" kam das Aus schon nach dem Zeittraining. Die erste Nullrunde. Auch bei Chris lief nicht alles so glatt, wie es sollte.
Zum 2 ten Lauf in Klosterfelde gibt es noch eine wunderbare Anekdote, die - auch auf die Gefahr hin, daß uns Tobias steinigt - unbedingt erzählt werden muß.
Das gemeine Waldkäutzchen:
Da Klosterfelde eine Ein-Tages-Veranstaltung ist, hatten wir es am Samstag nicht besonders eilig nach Berlin zu fahren. Dementsprechend spät kamen wir auch an, nämlich mitten in der Nacht um 23 Uhr. Schnell die Zelte noch aufgebaut und ab in die Koje. Zu erwähnen wäre, diese Rennstrecke liegt absolut idyllisch inmitten eines Naturschutzgebietes. Im Schein der Autoscheinwerfer bauten wir also unsere Zelte auf. Stille um uns herum, hin und wieder lief mal noch jemand an uns vorbei, Gemurmel aus den anderen Zelten. Die Grillen zirpen und viele Mücken(!). Tobias sagt: "hörst du das? Da singt ein Vogel?? Um die Zeit?" Ne, das ist kein Vogel, und wenn, dann kein einheimischer!
Auch mit vehementer Überzeugungskraft - er ließ sich nicht davon abbringen, das DAS kein einheimischer Vogel sei. Immer wieder kommt: "des koa mir koa Mensch derzähln, dass des a einheimischer Vurgel is!
Tobias, was solls denn dann sein? Das ist ein Käutzchen! Ja mei - sagt er - er hat vor kurzem einen Bericht im Fernsehn gesehen über Vögel aus dem Urwald, und da war einer dabei, der hat genauso geklungen. Vielleicht ist der Vogel ja in Berlin aus dem Zoo ausgebüchst, entflogen halt.
Als endlich alles fertig war konnten wir ziemlich müde ins Bett gehen. Alles still, nach ein paar Minuten kommt dumpf aus Tobias Zelt: Und des koa mir trotzdem koa mensch derzähln, daß des a einheimischer Vurgel is!
Beim Rennen in Gründau, eine mit 90% aus Asphalt bestehende Rallyecross-Strecke, lief alles besser, ich erarbeitete mir den 4. Platz. Im Finale kam es in der ersten Kurve zu einer großen Karambolage. Es waren gleich 5 Autos betroffen, darunter auch das von Christoph. Ich kam glücklicherweise unbeschadet durch, konnte meinen ersten Pokal in Empfang nehmen und eine Siegerprämie.
In Buxtehude (das absolut weiteste Rennen), eine Strecke mit 70% Asphalt Anteil, waren wir beide gut dabei. Bis Christoph im 1. Lauf ausfiel. Ich konnte wiederum den 4. Platz erreichen. Auch diesmal gab es einen Pokal und eine Geldprämie, für die wir eine gute Verwendung gefunden haben
Das 5. Rennen fand in Kesseltal bei Donauwörth statt. Hier gab es eine Schlammschlacht im wahrsten Sinne des Wortes. Alles, egal ob die Strecke oder das Fahrerlager war total "abgesoffen". In unseren Gummistiefeln standen wir bis zu 15cm im Schlamm.
Ich hatte bei meiner Reifenwahl Pech, und musste mich mit Schotterreifen durchquälen, schaffte es aber dennoch insgesamt auf den 7. Platz. Christoph hatte wieder einen Ausfall im 1. Lauf, konnte sich trotzdem für das Finale qualifizieren und nahm wenigstens diese Punkte mit nach Hause. Die Strecke verlangte den Fahrern alles ab, eine Mischung aus "Glatteis und Schmierseife" teilweise mit tiefen Schlamm und Wasserlöchern gebot absolutes fahrerisches Können. Die Spitzengeschwindigkeiten lagen teilweise nur bei 40 km/h.
In Ortrand war das Wetter wieder besser und die Strecke war griffig, allerdings mit tiefen Löchern gesegnet. Genau in eines dieser Löcher "sprang" ich im Zeittraining, welches mir einen unangenehmen Reifenschaden bescherte. Erst beim montieren des Ersatzreifens kam der ganze Schaden zum Vorschein. Felge komplett im "Eimer", Vorderachse verschoben!
Den ersten Lauf konnte ich jedoch mitfahren. Christoph wurde im 1. Lauf in einer Kurve angeschubst und überschlug sich, dem Auto und Christoph ist dabei nichts passiert. Der nachfahrende bremste ab und ich fuhr voll auf ihn drauf. Mein Kontrahent hatte dabei einen Totalschaden (schon den 2ten), ich konnte jedoch weiterfahren, schaffte den 2. Lauf und belegte sogar noch den 7. Platz. Da bei Chris der Motor und das Fahrwerk nicht gelitten hatten, konnte er den 2. Lauf (ohne Frontscheibe und mit demolierten Dach und Front!) mitfahren. Im Finale kam dann für Christoph der Durchbruch und er belegte nach harten Positionskämpfen den 1. Platz!
Das 7. Rennen in Siegbachtal versprach von Anfang an sehr interessant zu werden. 14 Starter in einer Klasse! Obwohl es im Zeittraining noch trocken war, "vergeigten" Chris und ich echt alles, 9. und 11. Startplatz - lange Gesichter! Umso besser lief es dann aber im ersten Lauf - obwohl es zuvor wie aus Kübeln geregnet hatte und die Strecke ein matschiges Elend war. Zum Teil lag es wohl daran, dass wir beide in der Pause schon die Schotter gegen Stollenreifen ausgetauscht hatten. Im 2. Lauf lief es für mich sehr gut und ich konnte den 3. Platz heraus fahren (ein Pokal winkt). Allerdings mussten in der Pause ein paar "kleine" Reparaturarbeiten ausgeführt werden. Im Stargerangel wollte einer hinter mir mit der Brechstange durch und fuhr mir die komplette Fahrerseite zu Mus, nicht mal die Tür ging mehr auf.
Bei Chris machte das Getriebe Probleme, er konnte nur noch im 1. und 3. Gang fahren, außerdem gab der Motor sehr seltsame Geräusche von sich. Für das Finale waren wir beide qualifiziert, leider kam nur ich ins Ziel, Chris fiel aus.
Am Wochenende zum 23./24. September war der 8. Lauf zur Deutschen Meisterschaft in Weigsdorf/Köblitz in der Oberlausitz. Da es für Christoph und mich die absolute Lieblingsstrecke ist, fieberten wir schon dem Wochenende entgegen. Das Wetter klasse, Strecke top in Ordnung, Autos im super Zustand - es konnte los gehen!
Christoph sagte dann allerdings schon im Freien Training "seiner" alten Leitplanke in der 180 Grad Kurve "HALLO"... Front deformiert, Vorderachse leicht verschoben, Kühler defekt. Und das alles weil ein Bremsschlauch geplatzt war. Gut, dass bis zum Zeittraining genügend Zeit war, um alles halbwegs zu reparieren. Das Zeittraining
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